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klecks 1/2014

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klecks bietet Eltern und Erziehern das komplette Themenspektrum von Pädagogik bis Psychologie, von Gesundheit über Reisen bis hin zu Spieletipps und Veranstaltungsempfehlungen. klecks erscheint zwei Mal im Jahr.

Gut vernetzt und sehr

Gut vernetzt und sehr bewegt | Text: Leonie Dubin | Fotos: Salar Baygan Wie viel braucht man zum Leben? Leonie Dubin engagiert sich für Waisenkinder in Togo Peace! Bernard, genannt “Baba”, lebt mit über 100 anderen Kindern und Jugendlichen im Waisenhaus von Aného in Togo. 34

Kreative Köpfe, vielseitige Talente, interessante Persönlichkeiten – das sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer pme Lernwelten. Sie sorgen nicht nur liebevoll für die Kinder in unseren Einrichtungen. Viele haben darüber hinaus besondere Hobbys, Leidenschaften und Kenntnisse. Afrika hat Leonie Dubin schon immer in seinen Bann gezogen. Nach ihrem Studium arbeitete die Leiterin der pme Familienservice Kinderkrippe Zwergenland in Frankfurt am Main ein halbes Jahr in Johannesburg und entschloss sich, Straßenkindern zu helfen. Zusammen mit Gleichgesinnten gründete sie den Verein Les Amis des Enfants d Aného e.V., der Kindern in Togo eine Heimat und Zugang zu Bildung gibt. Für „Klecks“ berichtet sie von ihren Erfahrungen. Aufgepasst! Waisenhausmitarbeiterin Maman unterrichtet ihre Vorschülerinnen. Schon in der Schulzeit hat mich Afrika sehr fasziniert. Während meines Studiums habe ich mir einen lange gehegten Traum erfüllt und ein halbes Jahr im südafrikanischen Johannesburg gelebt und gearbeitet. Das war eine intensive Erfahrung, und ich wollte mehr von Afrika kennenlernen. Durch eine Arbeitskollegin lernte ich Yvette Fatsawo kennen, die sich schon seit einiger Zeit für Waisenkinder in ihrem Heimatland Togo engagierte. Das Land, die Schicksale der Kinder und das Leben vor Ort Leonie Dubin fesselten mich sehr. Auch meine damalige Arbeit in einer Notschlafstelle für Jugendliche in Frankfurt gab den Anstoß, Kindern in anderen Ländern zu helfen und mich in Yvettes Projekt zu engagieren. Ein Zuhause für 100 Waisenkinder Weitere Freunde und Bekannte stießen zu unserem Projekt, und wir merkten schnell, dass man in Deutschland am besten etwas bewegen kann, wenn man sich in einem Verein organisiert. Also setzten wir uns zusammen und schrieben eine Satzung, gingen zum Notar, zum Amtsgericht und zum Finanzamt, um unseren Verein als gemeinnützig anerkennen zu lassen. Yvette, unsere Vereinsvorsitzende, war parallel ist seit 2009 beim pme Familienservice. Sie leitet die Kinderkrippe Zwergenland in Frankfurt. in ständigem Kontakt mit ihren Ansprechpartnerinnen vor Ort, Ordensschwestern aus Togo. Schon bald planten wir Gründungsmitglieder die erste Reise nach Togo. Mit unseren gesammelten Sach- und Geldspenden konnten die Ordensschwestern in Aného 20 Waisenkindern unter drei Jahren ein Zuhause geben und nach und nach weitere Kinder aufnehmen. Inzwischen leben dort über 100 Kinder und Jugendliche zwischen null und 21 Jahren. Für sie spendet unser Verein monatlich Lebensmittel, übernimmt Patenschaften, bezahlt das Schulgeld für die Kinder und bringt zu den jährlichen Besuchen Sachspenden mit. Spenden für Miete, Strom und Wasser Vor gut einem Jahr haben wir ein neues Projekt in Togo gestartet: ein Waisenhaus in Lomé. Dort leben inzwischen 20 Kinder, und unser Verein übernimmt Miete, Strom und Was- 35

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