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klecks 1/2015

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In dieser Ausgabe liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Mehrsprachigkeit. Lesen Sie, auf welche verschiedenen Arten Kinder in unseren Lernwelten mit anderen Sprachen in Berührung kommen und mit welcher Freude und Begeisterung sie dabei sind. Unsere Erzieherinnen und Erzieher stellen uns ihre Muttersprachen vor und lassen sich beim „Sprachbad" und beim „Englisch spielen" über die Schulter schauen. In jedem klecks geben wir zudem Tipps aus unserer pädagogischen Arbeit weiter: Diesmal gibt die angehende Naturpädagogin und Erzieherin Mandy Großheim Tipps für Naturerlebnisse mit Kindern. Dazu kommen Spielzeug- und Buchempfehlungen, Wissenswertes für Berufstätige, Veranstaltungshinweise und vieles mehr.

Aus der Praxis, Für die

Aus der Praxis, Für die Praxis Der Frühling ist da - Text: Mandy Großheim Es muss nicht immer der große Ausflug oder die spektakuläre Freizeitaktion sein. Schon ein kleines Stück Wiese kann für Kinder und Erwachsene unglaublich spannend sein. Wiese im Quadrat Legen Sie Stöcke, Bänder oder Seile auf einem Stück Wiese zu einem Quadrat, zirka einen Quadratmeter groß. Schauen Sie nun gemeinsam: Was krabbelt und kriecht hier, welche Pflanzen gibt es, welche Blumen strecken schon die Köpfe raus? Insekten beobachten mit einer Becherlupe Eine Becherlupe kostet nicht viel und ist ein tolles Hilfsmittel, um Insekten genauer zu betrachten. Dabei können die Kinder schauen und vergleichen: Wie viele Beine hat das Insekt? Hat es Fühler oder Zangen? Hat es große Facettenaugen oder kleine Knopfaugen? Wichtig dabei: Fassen Sie die Tiere nicht mit den Händen an, sondern mit einem Stock oder einem Blatt. Und lassen Sie das Tier gleich danach wieder frei. Beispiel Vögeln als Nahrung, sie „räumen auf“ oder zersetzen den Boden und sorgen so dafür, dass wieder etwas wachsen kann. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über den Nutzen der Tiere und vermitteln sie ihm ein positives Verhältnis zu ihnen. Mein Tipp: Geburtstag feiern in der Natur Eine Geburtstagsfeier in der Natur ist für größere Kinder ein tolles Erlebnis. Der Bund Naturschutz gestaltet in vielen Städten Geburtstagsfeiern mit naturpädagogischen Angeboten. Suchen Sie einfach im Internet unter dem Stichwort „Naturgeburtstag“. Buchtipps Die kleine Spinne spinnt und schweigt Von Eric Carle, Gerstenberg Verlag Von wegen Mistviecher! Krabbeltiere erklären dir ihre Welt Von Gilles Bonotaux, Moses Verlag Ein Fingerspiel: Imse, Wimse, Spinne, Imse, Wimse, Spinne, wie lang dein Faden ist! (mit den Fingern das Krabbeln der Spinne nachahmen) Kam der Regen runter und der Faden riss! (Arme von oben nach unten bewegen) Dann kam die Sonne und leckt den Regen auf. (Arme nach oben ausbreiten) Imse, Wimse Spinne klettert wieder rauf. (wieder das Krabbeln der Spinne nachahmen) Spinnen, Ameisen, asseln – jedes Tier ist nützlich! Viele Menschen ekeln sich vor Insekten oder haben Angst, zum Beispiel vor Bienen, Wespen oder Spinnen. Das ist schade, denn jedes Insekt hat eine Bedeutung. Insekten sind Teil der Nahrungskette und dienen zum 24

aus in die Natur! Text: Margit Werner Ab nach Draussen! Sonntagsspaziergänge mit der Familie haben einen schlechten Ruf. Als Kind wäre auch ich manchmal lieber zu Hause geblieben – doch jetzt habe ich diese Ausflüge in bester Erinnerung: Oft endeten sie in der Wildnis oder am Ufer eines Baches, der dann auf abenteuerliche Weise überquert werden musste. Und wie durch ein Wunder fanden wir dabei immer die größten Pilze und leckersten Himbeeren, die schönsten Steine und besten Schneckenhäuser. Wahrscheinlich waren es genau diese Erlebnisse, die aus mir einen großen „Raus in die Natur“-Fan machten. Deshalb kann ich wärmstens empfehlen, schon früh mit Kindern „Sonntagsspaziergänge“ zu unternehmen, damit draußen zu sein ganz selbstverständlich zum Aufwachsen gehört. 5 Tipps für Abenteuererlebnisse Jeder darf einmal „Bestimmer“ sein und das Ziel aussuchen. Meiden Sie den „Mainstream“: Brechen Sie früher oder später als alle anderen auf, suchen Sie verwunschene Waldwege anstatt breiter Trampelpfade, gehen Sie bewusst auch mal bei Regen, Schnee oder in der Dunkelheit los, machen Sie coole Fahrrad-, Paddel- oder Klettertouren. Feuer machen ist immer aufregend und macht Spaß – suchen Sie Plätze, wo „Zündeln“ erlaubt ist. Lassen Sie sich von Klagen über Langeweile nicht entmutigen – oft sind das nur notwendige Kreativpausen vor den nächsten spannenden Erlebnissen. Etablieren Sie Traditionen, zum Beispiel eine Osterwanderung mit Tanten, Onkeln, Freunden und mit gemeinsamer Ostereiersuche. Dann kann es passieren, dass selbst Pubertierende unbedingt noch dabei sein wollen. Ein Lesetipp (nicht ganz ernst zu nehmen): de.uncyclopedia.org/wiki/ Sonntagsspaziergang 25

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