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klecks 1/2015

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In dieser Ausgabe liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Mehrsprachigkeit. Lesen Sie, auf welche verschiedenen Arten Kinder in unseren Lernwelten mit anderen Sprachen in Berührung kommen und mit welcher Freude und Begeisterung sie dabei sind. Unsere Erzieherinnen und Erzieher stellen uns ihre Muttersprachen vor und lassen sich beim „Sprachbad" und beim „Englisch spielen" über die Schulter schauen. In jedem klecks geben wir zudem Tipps aus unserer pädagogischen Arbeit weiter: Diesmal gibt die angehende Naturpädagogin und Erzieherin Mandy Großheim Tipps für Naturerlebnisse mit Kindern. Dazu kommen Spielzeug- und Buchempfehlungen, Wissenswertes für Berufstätige, Veranstaltungshinweise und vieles mehr.

Wissenswertes für

Wissenswertes für Berufstätige Integrator oder Separator? Auf den Typ kommt es an! Text: Gabi Strasser Die Grenzen zwischen unserem Berufs- und Privatleben verschwimmen. Vor allem die mobilen Arbeitsmittel wie Notebooks, Smartphones und Tablets haben dazu beigetragen. Immer mehr Arbeitgeber ermöglichen es ihren Mitarbeitern, zumindest Teile ihrer Arbeit an einem selbst gewählten Ort und zu einer selbst gewählten Zeit zu erledigen. Somit entsteht für die Beschäftigten mehr Spielraum für selbstbestimmte Zeitplanung, die an diversen Stellen – beruflich wie privat – entlasten kann. „Auf den ersten Blick scheint diese Flexibilität nur von Vorteil“, sagen Darina Doubravová und Astrid Lethert von der pme Akademie. „Wir haben heute mehr Möglichkeiten, über Zeit und Ort unserer Arbeit selbst zu bestimmen. Aber vielen Arbeitnehmern fällt es dadurch zunehmend schwerer, Arbeit und Freizeit klar voneinander zu trennen. Oft arbeiten sie länger oder verlagern die Arbeit in die Nacht. Wer aber nie wirklich Feierabend macht und im wahrsten Sinne des Wortes abschaltet, lebt gefährlich“. Zwei Grundtypen Der pme Familienservice hat einen Test entwickelt, mit dem Beschäftigte herausfinden können, welcher Typ sie sind: ein Integrator oder ein Separator? Integratoren ... binden das Berufliche in den Alltag ein und umgekehrt. Sie sagen: „Für mich persönlich ist es gar kein Problem, wenn mich mein Kind im Büro anruft. Das bringt mich nicht aus meinem Arbeitsfluss, sondern freut und motiviert mich“. Im Gegenzug telefonieren Integratoren genauso selbstverständlich in ihrer heimischen Küche mit Kunden, ohne sich gestört zu fühlen. Für Separatoren ... sind Privat- und Berufsleben zwei verschiedene Welten. Die Vermischung beider Sphären setzt sie unter Stress. Sie sagen: „Ich möchte während der Arbeit nicht gestört werden, private Anrufe nerven und werden unterbunden. Genauso selbstverständlich ist es jedoch auch für mich, dass ich zu Hause und nach Feierabend nicht vom Chef oder den Kollegen kontaktiert werde“. Ein Modell, das für alle Menschen gleich gut passt, gibt es nicht. Auch die Lebensphase ist entscheidend. Ein Vater, der einen Nachmittag auf dem Spielplatz verbringen kann, arbeitet gerne nach 20 Uhr – und die kinderlose Single-Frau gerne sonntags, wenn sie dafür einen Wochentag frei hat. Auch wenn der Typentest keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, kann er hilfreiche Impulse geben: „In stressigen oder anstrengenden Situationen kann es helfen, wenn man den eigenen Typ kennt. Man wundert sich einfach weniger über sich selbst, weil man weiß: Das sind Situationen, die ich nicht mag, denn ich bin ein Integrator (oder Separator). Wer den eigenen Typ kennt, kann besser nach den eigenen Bedürfnissen leben und arbeiten“, wissen Darina Doubravová und Astrid Lethert. 42

Testen Sie, welcher Typ Sie sind Frage 1 Was empfinden Sie, wenn Sie von Ihrem Kind oder Ihrem Partner während der Arbeit angerufen werden? B Hängt von der Situation ab. Prinzipiell fühle ich mich aber gestört, auch wenn es sich nur um ein kurzes Telefonat handelt. A Meistens freue ich mich und telefoniere kurz. Frage 2 Was zeigt Ihr Bildschirmhintergrund? A Meine Familie, Freunde, meinen Hund oder andere Bilder aus meinem Privatleben. B Einen Standardhintergrund oder ein Bild, das mir gefällt, das aber nicht unbedingt mit meiner Familie oder Freizeit in Verbindung steht. Frage 3 Wenn Sie im Urlaub sind, schauen Sie trotzdem in Ihre Arbeits-E-Mails? B Nein, im Urlaub will ich nicht an Arbeit denken. Da nehme ich es lieber in Kauf, dass mich Hunderte von E-Mails erwarten, wenn ich zurückkomme, oder ich eine vielleicht wirklich wichtige E-Mail nicht beantworten kann. A Ja, das stresst mich weniger, als zu wissen, dass Hunderte von E-Mails nach meinem Urlaub auf mich warten. Es kann ja auch sein, dass wirklich wichtige E- Mails beantwortet werden müssen, damit die Kollegen weiterarbeiten können. Frage 4 Wenn ich selbst wählen könnte, würde meine Urlaubs- Abwesenheitsnotiz in etwa so aussehen: A Ich bin bis zum 14.10. nicht erreichbar. Meine Vertretung übernimmt Inga Immerda. In dringenden Fällen bin ich unter +49 -176 111 222 333 zu erreichen. B Ich bin bis zum 14.10. nicht erreichbar. Meine Vertretung übernimmt Inga Immerda. Ihre E-Mail wird nicht weitergeleitet. Frage 5 Mein Arbeitsplatz sieht aus... B ... wie ein gewöhnlicher Arbeitsplatz. Der Platz auf meinem Schreibtisch ist meist mit meinen Unterlagen und Arbeitsmaterialien belegt. A ... ich habe persönliche Gegenstände wie Fotos und Erinnerungsstücke auf dem Schreibtisch. Ich genieße es, auch während der Arbeitszeit Privates um mich zu haben. Auswertung: Haben Sie überwiegend „A“ angekreuzt? Sie sind vom Typ her ein Integrator. Bei Ihnen gibt es keine klare Trennung zwischen Beruf und Privatleben. Um zu sehen, ob Sie mit Ihrem Grundtyp im tatsächlichen Leben im Einklang sind, stellen Sie sich folgende Fragen: • Welche Vorteile hat mein persönlicher Stil für meine Arbeit und mein Privatleben? • Überwiegen die Vor- oder die Nachteile? • Wünsche ich mir insgeheim eine stärkere Trennung zwischen Berufs- und Privatleben? Haben Sie überwiegend „B“ angekreuzt? Sie sind vom Typ her ein Separator. Sie leben die Trennung von Beruflichem und Privatem. Um zu sehen, ob Sie mit Ihrem Grundtyp im tatsächlichen Leben im Einklang sind, stellen Sie sich folgende Fragen: • Welche Vorteile hat mein persönlicher Stil für meine Arbeit und mein Privatleben? • Überwiegen die Vor- oder die Nachteile? • Habe ich das Gefühl, die Trennung zwischen Beruf und Familie unter Kontrolle zu haben? • Wie wird es von Kollegen, Vorgesetzten oder Familienmitgliedern und Freunden wahrgenommen? 43

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