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klecks 1/2016

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klecks bietet Eltern und Erziehern das komplette Themenspektrum von Pädagogik bis Psychologie, von Gesundheit über Reisen bis hin zu Spieletipps und Veranstaltungsempfehlungen. klecks erscheint zwei Mal im Jahr und liegt in unseren pme-Kitas, Standorten und Filialen für alle Eltern & Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenfrei aus.

Bildung und Lernen |

Bildung und Lernen | Text: Christin Müller Laut brüllt der Löwe, leise schnurrt das Kätzchen Entspannte Momente schaffen Gespannt lauschen, konzentriert Bilder anschauen im Dämmerlicht: Vor allem abends vor dem Schlafengehen kann das Vorlesen ein wunderbares Hilfsmittel sein, Kinder auf die Nachtruhe einzustimmen. Und ganz nebenbei – genussvoll und mit Spaß – neue Wörter zu lehren. Oft werden Kinder von all den Angeboten und Anforderungen des Tages stark überreizt und gefordert. Sie sind aufgedreht und scheinbar hellwach. Mit Hilfe des Vorlesens und Geschichtenerzählens schaffen Eltern ruhige Momente, in denen das Kind wieder auftanken oder entspannen kann. Der Vater ruft wütend den Riesen. Das Kind erhebt den Zeigefinger und schimpft mit. Im nächsten Moment ist er ein ängstliches Häschen und läuft ganz aufgeregt zu seiner Hasenmutter. Das Kind fiebert mit. Wieder etwas später tanzt er freudig mit seinen Freunden, dem Bär und dem Igel, um einen Baum. Das Kind kichert freudestrahlend ... Emotionen machen das Vorlesen spannend – sie lassen die Protagonisten und Geschichten real werden, machen sie zu einem gelebten Ereignis. Lesespaß für Eltern und Kind Mit diesen Tipps von der Stiftung Lesen gelingt Ihnen die Vorlesestunde. 1. Suchen Sie sich einen bequemen Platz zum Vorlesen. 2. Wählen Sie zum Vorlesen und Anschauen von Bilderbüchern einen günstigen Zeitpunkt: eine Ruhephase am Tag oder die Zeit vor dem Schlafengehen. 3. Haben Sie Geduld mit Ihrem Kind. Gehen Sie auf seine Reaktionen, Fragen und Bedürfnisse ein. 4. Lesen Sie regelmäßig vor, so dass das Vorlesen zu einem festen Bestandteil in Ihrem Familienalltag wird. 5. Lassen Sie auch Ihr Kind Bilderbücher auswählen, und lesen Sie sein Lieblingsbuch immer wieder vor. 6. Lesen Sie Ihrem Kind in der Sprache vor, die Sie am besten sprechen. 14

Elternengagement | Text: Kerstin Durhack und Christin Müller Der Bundesweite Vorlesetag beim pme Familienservice Am 20. November 2015 fand der 12. Bundesweite Vorlesetag statt. Mehr als 110.000 Vorleserinnen und Vorleser in ganz Deutschland lasen über 2,5 Millionen begeisterten Zuhörern vor – das ist Rekord. Auch viele der pme Familienservice-Einrichtungen zelebrierten den Bundesweiten Vorlesetag. Im Zwergenland in Frankfurt und in der Citykrippe in München lasen engagierte Eltern den Kindern ihre eigenen Lieblingsbücher oder die ihrer Kinder vor. Mitarbeiterinnen der pme Familienservice-Zentrale besuchten die Wolkenzwerge in Berlin – und hatten einige der besten Kinderbuchklassiker im Gepäck. Das Vorlese-Erlebnis in der Citykrippe in München Auch in der Citykrippe haben wir den Vorlesetag besonders gestaltet und das Vorlesen und das gemeinsame Betrachten von Büchern in den Mittelpunkt gerückt. Am Morgen haben sich Lucas’ Papa und Sophias Mama Zeit genommen und den Kindern vorgelesen. Im Schlafraum der Blumengruppe hatten wir hierfür extra zwei gemütliche Leseecken eingerichtet. Alle Kinder durften an diesem Tag ihr Lieblingsbuch von zu Hause mitbringen und in eine zuvor gebastelte Schatzkiste legen. Im Morgenkreis öffneten wir die Schatzkiste gemeinsam mit den Kindern und bestaunten die Schätze. Jedes Buch wurde ausgiebig begutachtet. Dann haben wir gefragt, wer das Buch mitgebracht hat, was es für ein Buch ist und wovon es handelt. Es gab viele verschiedene Bücher über Tiger, Bären, den kleinen Wassermann, Pippi Langstrumpf, den Ele- fanten Elmar – aber auch Reime oder Geschichten übers Töpfchengehen. Jedes Kind durfte sein Buch in die Mitte des Morgenkreises legen. Als die Schatzkiste leer war, wurden die Bücher auf zwei Stapel sortiert – ein Stapel mit Büchern für die größeren, einer mit Büchern für die kleineren Kinder. Der Stapel mit den Büchern für größere Kinder wanderte zu den Kuschelecken im Blumenschlafraum, wo Kerstin und Tina daraus vorlasen. Die Kleineren blieben mit ihren Büchern im Gruppenraum und konnten dort mit Elke lesen oder spielen. Nach der Nachmittagsbrotzeit kamen Benjamins und Fritz’ Mama vorbei, um den verbliebenen Kindern vorzulesen. 15

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