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klecks 1/2016

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klecks bietet Eltern und Erziehern das komplette Themenspektrum von Pädagogik bis Psychologie, von Gesundheit über Reisen bis hin zu Spieletipps und Veranstaltungsempfehlungen. klecks erscheint zwei Mal im Jahr und liegt in unseren pme-Kitas, Standorten und Filialen für alle Eltern & Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenfrei aus.

Reisen mit Kindern |

Reisen mit Kindern | Text: Tanja Waigel Reisen ist die große Leidenschaft der pme-Mitarbeiterin Tanja Waigel. Am liebsten weit weg, gerne nach Südostasien. Ihre vierjährige Tochter Mila ist schon ein richtiger Reiseprofi und der beste Beweis dafür, dass das Nomadenleben auf Zeit auch für kleine Kinder seinen Reiz hat. Indonesien mit Rucksack & Kind Jenseits des Familienclubs mit Animationsprogramm Traumhafte Aussicht: unterwegs im Land der tausend Inseln 40 Aaah, Sonne! Stefanie in luftigen Höhen

Einmal lächeln bitte: Borobudur ist ein beliebtes Ausflugsziel „Und weg und weg und weg ...“, ruft Mila immer wieder, während sie mit Schwimmflügeln durch den Pool paddelt. Eigentlich wollten wir uns nur kurz erfrischen, doch jetzt ist ihr nach einer ausgedehnten Schwimmstunde. Wir nehmen uns alle Zeit dafür. Von da an suchen wir nur noch nach Homestays mit Pool, denn unsere einst wasserscheue Tochter ist plötzlich zu einer wahren Wasserratte geworden. Alles, was wir brauchen, in zwei Rucksäcken Statt die komplette Reise durchzuplanen, sind wir nur mit Flugtickets, Buchungen für die ersten vier Nächte und einer Idee für die Reiseroute – mit Zug, Bus und Fähre von Java nach Bali – aufgebrochen. Unser Gepäck allerdings war bis zum kleinsten Detail durchdacht, alles musste in zwei große Tourenrucksäcke passen. Ausnahme: die Spielsachen, die unsere kleine Backpackerin erstmals selbst in einem kleinen Rucksack stolz durch Indonesien trug. Der lange Nachtflug war ein sehr entspannter Einstieg in den Urlaub. Nach nur einer Nacht in Jakarta wollten wir etwas vom Land sehen und stiegen in den Zug nach Yogyakarta. Die siebenstündige Fahrt war für Mila kein Problem: Sie kuschelte mit Papa, schaute aus dem Fenster, malte, spielte auf dem Tablet und schlief zwischendurch. Statt uns zu Fuß abzumühen, nahmen wir uns bei der Ankunft zwei Fahrrad-Rikschas. Mila war zunächst skeptisch bei dieser Art der Fortbewegung, lernte aber in den folgenden Wochen souverän damit umzugehen. Das Wichtigste: erst einmal spielen Nach zehn Tagen des Reisens zu Lande mit Zug, Fahrrad- Rikscha, Kutsche, privaten Minibussen und Taxi setzten wir mit der Fähre von Java nach Bali über. Das Nomadenleben war kein Problem für Mila. Bei jedem Ortswechsel war sie gespannt und checkte erst einmal die neue Unterkunft: Ist das Bett groß genug? Ist es bequem? Wie sieht das Badezimmer aus? Wo ist der Pool? Routiniert räumte sie nach jedem Ortswechsel ihre Kleider in den Schrank, setzte ihren Kuschelbären aufs Bett und bespielte den neuen Raum ausgiebig. Freude als gemeinsame Sprache Eingespieltes Team: Mila und ihre Eltern reisen für ihr Leben gern Wo auch immer wir hinkamen, wurden wir freudig empfangen. Der kleine, quirlige Blondschopf an unserer Seite und die freundliche, offene Art der Einheimischen machten es uns leicht. Am Ende des Urlaubs wusste Mila auf die Fragen „What’s your name?“ und „How old are you?“ richtig zu antworten, ohne dass es je einer Übersetzung bedurfte. Am liebsten waren ihr aber die einheimischen Kinder, zum Beispiel Good Day, der Sohn eines Verkäufers in den Bergen Balis. Er hatte einen kleinen Hasen auf 41

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