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klecks 2/2015

klecks bietet Eltern und Erziehern das komplette Themenspektrum von Pädagogik bis Psychologie, von Gesundheit über Reisen bis hin zu Spieletipps und Veranstaltungsempfehlungen. klecks erscheint ab sofort zwei Mal im Jahr und liegt in unseren Kitas, Standorten und Filialen für alle Eltern & Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenfrei aus.

pme Lernwelten im

pme Lernwelten im Porträt | Interview: Sabrina Ludwig “Das Engagement der ComMerzbank ist einzigartig.” Die pme-Kindertagesstätte Kids & Co. der Commerzbank in Frankfurt am Main feiert 2015 ihr zehnjähriges Jubiläum. Alexa Ahmad, Geschäftsführerin der pme Familienservice Gruppe, blickt im Interview zurück auf die Anfänge einer ganz besonderen Zusammenarbeit. Wie hat die Kooperation zwischen dem pme Familienservice und der Commerzbank ihren Anfang gefunden? Alexa Ahmad: Die Zusammenarbeit mit der Commerzbank bewährt sich seit 22 Jahren im Beratungsbereich. 1999 haben wir gemeinsam mit der Commerzbank die erste Ausnahmebetreuung im europäischen Raum eingeführt – das Kids & Co. Back-up. Das war seinerzeit völlig neu. Das Back-up sichert die spontane Kinderbetreuung in Ausnahmesituationen – beispielsweise wenn die Tagesmutter krank ist und mittags ein wichtiges Meeting ansteht. Die Idee eines Back-ups hatte die Commerzbank, wir haben sie umgesetzt. Die Nachfrage der Eltern nach Betreuungsplätzen stieg dann stetig. 2005 haben wir mit der Commerzbank Regelbetreuungsplätze eingeführt und sozusagen das große Kids & Co. gegründet. Wodurch zeichnet sich Kids & Co. aus? Alexa Ahmad: Zunächst bietet Kids & Co. unter einem Dach eine Vielfalt an Betreuungsmöglichkeiten: Kindergarten, Krippe, das Backup, Ferienbetreuung und seit 2011 einen Schülerhort. In einem Haus werden Kinder von acht Wochen bis zum Übergang in die Oberschule flexibel betreut. Das ist für die Eltern ein großer Vorteil – vor allem, wenn sie mehrere Kinder haben. Hinzu kommt die Beratung und Vermittlung zu allen Fragen der Kinderbetreuung und zu pflegenden Angehörigen. Die zweite Besonderheit ist, dass die Commerzbank eines der ersten Unternehmen war, das für die betriebliche Kinderbetreuung einen Zusammenschluss mit kleinen und mittelständischen Unternehmen initiiert hat. Sie hat den Grundstein gelegt, die Arbeit und die Kosten übernommen und kleinere Firmen unter ihr Betreuungsdach gelassen. Bei Bedarf steigen die Unternehmen ein – und steigen wieder aus. Gerade für Unternehmen mit temporärem Bedarf an Kinderbetreuung ist das ideal. Wie schafft es der pme Familienservice, den schwankenden Bedarf an Betreuungsplätzen zu koordinieren? Alexa Ahmad: Unser Vorteil ist, dass wir eine ganze Palette an Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung haben. Gibt es sehr viele Eltern, die einen Platz in der Regelbetreuung brauchen, können wir andere Möglichkeiten anbieten – beispielsweise eine Tagesmutter oder ein Au-pair. Das gilt auch für den umgekehrten Fall: Gibt es zu wenige Anfragen, dann können wiederum andere Unternehmen die Gunst der Stunde nutzen und ihren Eltern die freien Plätze anbieten. Für Eltern entsteht so keine Wartezeit. Das heißt, der pme Familienservice sucht für jeden Kunden eine individuelle Lösung? Alexa Ahmad: Richtig. Wenn man Dienstleistung ernst nimmt, entwickelt man sich mit den Kunden weiter. Alle neuen Ideen entstehen am konkreten Kundenanliegen. Genau so entstand die erste Back-up-Einrichtung gemeinsam mit der Commerzbank. Ich kenne übrigens kein anderes Unternehmen, das seinen Beschäftigten schon so lange eine solche umfassende Palette an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder anbietet – alles in einem Haus und nur fußläufig vom Arbeitsplatz entfernt. Das ist schon etwas Einzigartiges. Alexa Ahmad „Die Idee eines Back-ups hatte die Commerzbank, wir haben sie umgesetzt.“ 10

Text: Isabel Hempel SPIELZEUGKISTE Karten sammeln, Motive zuordnen, Tiere füttern mit Lilli Lotto & Co. Stillsitzen im Restaurant, lange Fahrzeiten in der Bahn: Mit Kartenspielen schon für ganz kleine Kinder lässt sich Wartezeit angenehm verkürzen. Alle haben Spaß dabei, und die Kinder lernen spielerisch erste Regeln. Eine Freundin schenkte meiner Tochter neulich Lilli Lotto – ein Kartenspiel von HABA mit 16 einfachen Bildmotiven: Gummistiefel, Kirschen, eine Puppe etc. Zusammen mit ihrem kleinen Sohn, der genau wie meine Tochter knapp zweieinhalb Jahre alt ist, setzten wir uns in einen Kreis und legten für jeden von uns vier Karten offen aus. Ich hatte so meine Zweifel, ob das wirklich funktionieren kann: Karten spielen schon mit Zweijährigen? Die Zweifel verflogen aber ganz schnell, und ich war überrascht, wie gerne sich die Kinder auf den Spielrhythmus und die Spielregeln einließen: Bei Lilli Lotto geht es darum, Bildpärchen zu sammeln. Von einem verdeckten Stapel wird reihum gezogen, dann schauen die Kinder, wer in der Runde das Motiv vor sich liegen hat. Die Freude ist jedes Mal groß, wenn ein Kind ein Bildpaar erspielt. Zusätzlich zu den Bildkarten liegen Lilli Lotto vier Tierkarten (Schaf, Katze, Hund und Hase) und für jede Tierkarte zwei „Leckereien“ aus Holz bei – Kleeblätter, Fische, Knochen und Möhrchen. Hat ein Kind ein Bildpaar erspielt, darf es das von ihm zu Beginn gewählte Tier mit einer Leckerei füttern. Gewonnen hat, wer beide Leckerlis für sein Tier erspielt hat. Lilli Lotto – laut HABA für Kinder zwischen drei und fünf Jahren geeignet – haben wir nun immer in der Tasche. Auch ein einfaches Memory lässt sich mit den Karten prima legen. Vor allem beim Warten auf die Pizza oder auf langen Zugfahrten ist es ein unersetzlicher Zeitvertreib! Noch mehr empfehlenswerte „Erste Spiele“ Tempo, kleine Schnecke! ist ein einfaches Farbwürfelspiel für bis zu sechs Kinder. Das Spaßrenler, mit einfachen Regeln und kurzer Spieldauer Obstgarten ist ein Brettspiel für bis zu vier Mitspienen mit den handlichen bunten Holzschnecken ist (10-15 Minuten). Ziel ist es, gemeinsam das Obst kurzweilig und hilft die Farben zu erlernen. Wenn vom Baum zu pflücken, bevor es sich der Rabe Sie auf dem Flohmarkt eine ältere Ausgabe erwischen, greifen Sie zu – die Illustration auf der Vergriffe kennen und erweitern spielerisch Wortschatz holt. Ganz nebenbei lernen Kinder Farben und Bepackung gefällt uns einfach besser. und Artikulation. 11

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