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klecks 2/2015

klecks bietet Eltern und Erziehern das komplette Themenspektrum von Pädagogik bis Psychologie, von Gesundheit über Reisen bis hin zu Spieletipps und Veranstaltungsempfehlungen. klecks erscheint ab sofort zwei Mal im Jahr und liegt in unseren Kitas, Standorten und Filialen für alle Eltern & Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenfrei aus.

Aus der Praxis, Für die

Aus der Praxis, Für die Praxis | Text: Ulrike Thesmann und Grazyna Owczarek Zum Nachmachen: kleine Experimente mit Feuer und Wasser Zwei faszinierende Experimente, die Sie ganz einfach zu Hause durchführen können. Ein selbstgebauter Mini- Feuerlöscher Das brauchen Sie Glasschale mit hohem Rand Glas (oder kleines Fläschchen) Teelicht Feuerzeug Teelöffel 1 Päckchen Backpulver Essig So wird es gemacht Stellen Sie das Teelicht in die Glasschale und zünden Sie es an. Geben Sie einen Teelöffel Backpulver in das leere Glas und gießen Sie langsam etwas Essig darauf. Im Glas entsteht Kohlenstoffdioxid. Während sich das Gas bildet, halten Sie das Glas schräg über die Flamme des Teelichts, ohne diese zu berühren. Die Flamme erlischt sofort. Die Erklärung Essigsäure reagiert mit Natriumhydrogencarbonat (Backpulver). Dabei bildet sich Kohlenstoffdioxid. Es ist schwerer (hat eine höhere Dichte) als Luft und sinkt deshalb nach unten auf den Boden des Schälchens, in dem sich das brennende Teelicht befindet. Das Gas breitet sich langsam im Schälchen aus und verdrängt dabei die Luft. Sobald die Flamme des Teelichts keine Luft mehr bekommt, erlischt sie. Erweiterung mit mehreren Kerzen Stellen Sie in eine große Schüssel unterschiedlich hohe Kerzen und zünden sie diese an. Gießen Sie Essig auf Backpulver und leiten Sie das entstehende Kohlenstoffdioxidgas vom Schüsselrand in die Schüssel. Zuerst erlischt die niedrigste Kerze, dann die nächsthöhere und schließlich die größte Kerze. Streichholzschiffchen mit Antrieb Das brauchen Sie Streichholz ein kleines Stück Seife eine flache Schale Wasser So wird es gemacht Spalten Sie ein Streichholz am unteren Ende und klemmen Sie ein kleines Stück Seife dazwischen. Legen Sie das Streichholzboot vorsichtig in die mit Wasser gefüllte Schale. Das Streichholzboot beginnt sich zu bewegen. Die Erklärung Die Seife löst sich im Wasser langsam auf und senkt dadurch die Oberflächenspannung des Wassers. Das treibt das Boot an. Quellen: Monika und Petra Bezdek, Spielraum Wasser & Gisela Lück, Naturphänomene erleben 14

Forschen in der Küche: Jettes Frühstücksei Beim Frühstück in der Kita nimmt Jette ein Ei aus ihrer Dose, will es essen und stellt fest: „Mein Ei ist zu weich!“. Spontan entwickelt sie eine Theorie, warum das so sein könnte: „Meine Mama hat es zu lange gekocht“. „Das könnte sein“, antwortet die Erzieherin, „aber vielleicht ist es auch zu kurz gekocht“. Jette schaut etwas ratlos und zuckt mit den Schultern. „Wir können es ja mal ausprobieren, Eier haben wir in der Küche“, schlägt die Erzieherin vor. Nachdem Jette ein Ei aus dem Wasser geholt und gemerkt hat, dass es zu heiß zum Anfassen ist, lässt sie es eine Weile im Schälchen liegen. Das ist das kurz gekochte Ei. Das andere Ei kocht weiter. Das wird das lange gekochte Ei, das sie später noch untersucht. Erst später testet sie mit einem Löffel das Innere des Eis. Im Schälchen sammeln sich die flüssigen Bestandteile. Wir sprechen über die unterschiedlichen Farben und benennen Eiweiß und Eigelb. Zunächst untersucht Jette das Ei mit den Händen: Sie öffnet die Schale und fühlt viele glibberige und flüssige, aber auch einige festere Bestandteile. Dann nimmt Jette das lange gekochte Ei. Sie stellt fest, dass das Weiße und das Gelbe hart sind. Man kann das Ei abpellen. Jetzt muss das harte Ei aber auch gegessen werden! Jette bereitet alles selbst vor, um zwei Eier zu kochen: Sie holt einen Topf und füllt ihn mit Wasser. Sie beobachtet den aufsteigenden Dampf, als das Wasser heiß wird. Der Dampf ist auch interessant – jetzt konzentrieren wir uns aber auf die kochenden Eier. Guten Appetit! 15

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